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Schlafmedizin



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Schlafmedizin und Schnarchen

Neben der Behandlung aller Erkrankungen des HNO-Fachgebietes konzentrieren wir uns insbesondere auf die Erkrankungen der oberen Atemwege. Hier stehen Probleme der Nasenatmung, der Nasennebenhöhlen sowie das Schnarchen und die Schlafapnoe im Vordergrund.

  • Was ist Schnarchen?
    Millionen Menschen schnarchen. In vielen Fällen handelt es sich um das so genannte „gewöhnliche Schnarchen“, welches kein Gesundheitsrisiko darstellt, jedoch eine erhebliche Belästigung des Schlafpartners darstellen kann. Kommt es zu einer stärkeren Ausprägung des Schnarchens, so kann eine Schlafapnoe resultieren. Das Auftreten einer Schlafapnoe ist erwiesenermaßen ein erheblicher Risikofaktor für das Auftreten von schwereren Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Impotenz u.v.a.. Aus diesem Grund sollte ein „ Schnarchen“ nicht auf die leichte Schulter genommen werden, sondern – insbesondere beim Verdacht auf Atemaussetzer – eine HNO-fachärztliche Diagnostik erfolgen.
  • Was ist eine Schlafapnoe?
    Bei der Schlafapnoe kommt es zu einem Kollaps des Luftwegs, so dass vorübergehend keine Atmung mehr möglich ist. Hierdurch sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut und im Gehirn. Die Atemaussetzer können bis zu 2 Minuten andauern. Anschliessend kommt es zu einer heftigen Aufwachreaktion (ohne jedoch wirklich wach zu werden) mit Anstieg von Pulsfrequenz und Blutdruck. Auf Dauer führt dieser Mechanismus zum Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen.
  • Wie sind die Symptome der Schlafapnoe?
    Menschen mit Schlafapnoe sind morgens nicht ausgeschlafen, fühlen sich „wie gerädert“, leiden unter Tagesmüdigkeit und ungewollter Einschlafneigung. Weitere Symptome sind z.B. Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Sekundenschlaf (beim Autofahren), Depressionen oder Impotenz.
  • Vorliegen einer manifesten Schlafapnoe:  Versorgung mit einer aPAP-Therapie.
    Bei Nachweis einer anderweitig nicht verbesserbaren Schlafapnoe kann eine Versorgung mit einer nächtlichen Überdruck-Beatmung (aPAP-Therapie) durch unsere Praxis erfolgen. Die Versorgung wird regelmässig überwacht und kontrolliert. Diese Therapie können wir allerdings ausschließlich unseren privat-versicherten Patienten anbieten.
  • Wie entsteht das Schnarchgeräusch?
    Während des Schlafes kommt es zu einer Erschlaffung der Muskulatur im Hals-/Rachenbereich. Hierdurch kommt es zur Entstehung von Engstellen im Atemweg. Dies führt zum Auftreten von Schwingungen der beteiligten anatomischen Strukturen – das Schnarchgeräusch entsteht!
    In den meisten Fällen ist die Region des Gaumensegels („Zäpfchen“) sowie der Mandeln für die Geräuschentstehung verantwortlich.
    In selteneren Fällen können auch andere Faktoren maßgeblich für das Schnarchgeräusch verantwortlich sein, z.B. Zungengrund, Rachenwand, antatomische Enge des Halses oder der Kehlkopf. Begünstigende Faktoren für das Schnarchen sind ausserdem eine behinderte Nasenatmung, Übergewicht und Alkoholgenuss.
  • Was kann man tun?  Die Diagnose
    Nach einer genauen HNO-ärztlichen Untersuchung und endoskopischer Diagnostik der oberen Atemwege wird eine ambulante Polygraphie („Schlaflabor“) durchgeführt. Diese erfolgt ambulant beim Patienten zu Hause. Hierdurch lässt sich der Schweregrad des Schnarchens einschätzen sowie zahlreiche weitere Parameter bestimmen. In schweren Fällen kann anschliessend auch eine stationäre Schlaflaboruntersuchung erforderlich sein. Manchmal ist es hilfreich, eine Schlaf-Video-Endoskopie durchzuführen. Hier wird durch die Gabe eines Medikaments ein künstlicher Schlaf erzeugt (keine Angst! -Sie werden zusätzlich von einem Anästhesisten betreut) und anschliessend per Video-Endoskopie der exakte Ort der Schnarchgeräusch-Enstehung lokalisiert.
  • Was kann man tun?  Behandlungsformen
    An konservativen Behandlungsmöglichkeiten sind Bisschienen zur Vorverlagerung des Unterkiefers oder Rückenlage-Verhinderungswesten möglich. Bei einigen – keinesfalls bei allen – Patienten kann ein operativer Eingriff das Schnarchen/eine Schlafapnoe reduzieren oder ganz zum Verschwinden bringen. Durch unsere exakte Diagnostik und langjährige Erfahrung sind wir in der Lage, jene Patienten herauszufiltern, die von einem operativen Eingriff profitieren können.
    Hierbei stehen uns eine Vielzahl von abgestuften Operationsmethoden zur Verfügung. Das Spektrum reicht von einer einfachen Gaumensegelstraffung mittels Radiofrequenz, Coblation oder Laser; einer LASER-(Radiofrequenz)-assistierten Uvuloplastik bis hin zur Uvulo-Palato-Pharyngoplastik inklusive Entfernung der Gaumenmandeln. Im Falle einer relevanten Nasenatmungsbehinderung können Eingriffe zur Verkleinerung der Nasenmuscheln oder zur Begradigung der Nasenscheidewand minimal-invasiv erfolgen. Viele dieser Eingriffe sind ambulant durchführbar; bei einigen Eingriffen ist eine Lokalanästhesie ausreichend, bei anderen ist eine Allgemeinanästhesie erforderlich.
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